Bildgebung

Ein bildgebendes Verfahren erzeugt aus Messgrössen eines realen Objekts ein Abbild. Dabei wird die Messgrösse oder eine daraus abgeleitete Grösse ortsaufgelöst dargestellt, z.B. über Helligkeitswerte oder Farben. Bildgebende Verfahren finden Anwendung in den verschiedensten Gebieten – von der biomedizinischen Forschung und medizinischen Diagnostik über die Materialprüfung bis hin zur Fernerkundung und Erforschung des Erdinneren. Längenskalen reichen von den kleinsten Skalen in der Teilchenphysik zu den grössten in der Astronomie.

Die zur Bilderzeugung verwendete Messgrösse entscheidet, welche Eigenschaft des Objekts dargestellt wird. Beispiele für Messgrössen sind Licht bzw. elektromagnetische Strahlung im Allgemeinen (z.B. Röntgen oder Radar), Kraft, Stromstärke/Spannung, magnetische Feldstärke und Ultraschall bzw. elastische Wellen im Allgemeinen. Gemeinsam ist vielen bildgebenden Verfahren die Notwendigkeit einer Signalverarbeitung, um aus gemessenen Werten ein 2D- oder 3D-Abbild des realen Objekts zu erstellen. Dabei können – je nach Verfahren – z.B. auch Inversionsmethoden zur Objektrekonstruktion zur Anwendung kommen, siehe z.B. die Tomografie.

Mehrere unserer Patentanwälte haben praktische Erfahrung mit verschiedensten bildgebenden Verfahren und sind daher in der Lage, Sie mit dem nötigen Fachwissen zu beraten. Dies betrifft insbesondere optische Abbildungsverfahren (z.B. Fluoreszenzmikroskopie in der biomedizinischen Forschung), Abbildungsverfahren und Inversionsmethoden in der Werkstoffprüfung, der Geophysik und der medizinischen Diagnostik, siehe auch Medizintechnik.